Archiv für Kategorie ‘Exploration’

Hmm, da im Moment in meinem Blog nicht viel los ist (genau wie in WoW und so allgemein überall), schildere ich erstmal mein derzeit nächstgeplantes Ziel. Ein Gildenmitglied erzählte mir vor kurzem, dass er offensichtlich in Azeroth mit seinem Flugmount geflogen sei. Mein erster Gedanken war nur: “Unmöglich!” - schließlich war dies ja nur einmal kurz nach Erscheinen von Burning Crusade durch einen Bug möglich, der aber kurz darauf gefixed wurde. Derjenige hatte aber Screenshots, wie er tatsächlich in Azeroth auf dem Flugmount in der Luft fliegt.

Auf mein Nachhaken hin erfuhr ich, dass man dafür ein paar Leute zur Unterstützung braucht - gerade eine bestimmte Klasse spielt die wesentliche Rolle, die schon immer irgendwie wichtig beim Exploren war *Sona anstups* und bei der ich im Moment keinen kenne, der auch an Exploren interessiert ist. Nunja, jedenfalls ist die zweite Voraussetzung ein Gebiet, in dem man als in “Unbekannt” angezeigt wird. Das ist, wenn man genauer darüber nachdenkt, gar nicht mal so verwunderlich, weil “Unbekannt” ja nicht zu Azeroth gehört und somit nicht dem Flugverbot unterliegen.

Mein Ziel in der nächsten Zeit wird es sein, genug Leute zu mobilisieren, damit ich das Geschilderte mal selbst ausprobieren kann (bis dahin bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es wirklich funktioniert - Screens können lügen :P). Der Ort steht schon fest, wird aber genau wie die genaue Technik nicht verraten - erstmal selbst testen.^^

Viele Möglichkeiten gibt es mit dieser Technik allerdings außer diesem einen Ort (wo es unschlagbar wäre) aber nicht: Wenn man aus dem unbekannten Gebiet rausfliegt, mountet man wohl ab.

Ich habe mir mittels Live Stream mal wieder Nogg-aholic angeschaut, bzw. während WoW-Spielens angehört, da ich derzeit nicht weiß, was ich an Musik hören soll. Ein recht spätes Review: Das Video zeigt zwar für einen Explorer längst nicht mehr aktuelles geschweige denn überragendes Material - vieles ist auch mit privatem Server gemacht -, aber eines ist in dem Video, weswegen ich es immer noch an die Spitze der Exploration Movies setze: Die Musik passt einfach perfekt, sowohl zum Video als auch zur Exploration an sich. Generell bringt der Film (entgegen vergleichbarer Videos aus dem Bereich Exploration) das wahre Gefühl von Exploration und alles, was dahinter steht, zum Ausdruck.

Wie auch immer, das Video brachte mich dazu, einfach mal in der Scherbenwelt herumzufliegen und dabei meine Rüstung auf 20% zu reduzieren - 2x gestorben und ich musste mich beim Geistheiler wiederbeleben. Jedenfalls habe ich, während ich so dahinflog, im Internet geschaut, was die Explorer-Szene denn so macht. Glowing Mushroom sitzt weiterhin hinter verschlossenen Türen und auf Warcraftmovies gibt es in letzter Zeit absolut keine Exploration/Exploit-Videos. Besonders das letztere zeigt, wie still es um Exploration geworden ist: Früher gab es ca. 10 Videos pro Woche, die zwar schlecht gemacht und zu kurz waren, schon zigmal bekannte Orte zeigten - aber es gab diese Videos. Jetzt kommen sie nicht mehr. Nur unter Youtube findet man noch zuhauf Videos betitelt mit “Exploration after 2.4″, “Exploration without Walljumping”, die aber die ältesten Wege überhaupt zeigen, die schon bekannt waren, bevor Walljumping überhaupt funktionierte.

Während ich so weiter herumflog, kam mir die Idee, unter die Scherbenwelt zu fliegen - Ich hatte ja einmal dieses Tagebuchseiten-Rätsel mit dem Weg gepostet. Der Weg wurde offensichtlich in 2.4 gefixed und mein Alternativweg gleich mit. Damit ist mir jetzt auch jeglicher Weg unter die Scherbenwelt abgeschnitten.

Ich brach nach Quel’Thalas auf, um mir die Gegend rund um Zul’Aman und Silvermoon City noch einmal anzuschauen - hier kannte ich nur Walljumping-Wege - die Suche blieb erfolglos bis auf einen Weg hinter ein kleines Gebäude. Der Weg in die Tote Schneise, die Silvermoon City gespalten hatte, wurde übrigens auch verändert: Die Felsen davor wurden steiler gemacht (was kein Problem für mich war) und eine unsichtbare Wand darauf gesetzt (was immer noch ein Problem ist). Hier ein Bild aus dem Inneren des Gebäudes - nichts Spektakuläres, ich weiß, deshalb habe ich ein paar Bilder beigemischt, die ich auf der Reise aufgenommeh habe:

Mein Fazit jedenfalls: Die Exploration-Community ist schon länger untergegangen; die derzeitigen erfolgsversprechenden Techniken sind Fearen und Blink, da diese die Barrieren der Welt und Blizzards umgehen können. Fear-Gelegenheiten habe ich auf der Reise nämlich extrem viele gesehen … Mein Magier ist jedenfalls derzeit Stufe 23 und wird bis zum nächsten Addon sicherlich 70 werden, dann kann ich Blink in großem Umfang betreiben.

Wenn man schon einmal auf der Quel’Danas-Insel war, erkennt man ziemlich leicht, dass die Blutelfengebäude schier unüberwindbar scheinen, besonders nach dem Walljumping-Fix von 2.4. Aber der Fix hat auf jeden Fall auch etwas Gutes: Jetzt sind wieder die alten Exploration-Techniken notwendig, Walljumping war zum Teil ja auch recht einfach. Nachdem Sonatas vor längerer Zeit WoW verlassen hat, geht eine alte Technik allerdings recht schlecht: Fearen. Zum Glück hat Bounce kurz auf seinen Priester umgeloggt und war bereit, mir dort weiterzuhelfen.
Gefeared wurde in der Todesschneise von Quel’Danas - eine Menge Untote und eine der größten öffentlichen unsichtbaren Wände, die ich je gesehen habe. Quer über die breite Schneise riegelt sie den zugänglichen Content von dem Teil ab, der dann eigentlich später in der 25er-Raidinstanz begehbar sein wird. Nun, zurück zur eigentlich Exploration: Ein paar mal an der richtigen Stelle fearen und die Wand lag hinter mir. Die folgende, scheinbar unüberwindliche Feuerwand war sehr leicht zu überwinden und so lag schließlich der Raidboss Brutallus vor mir (erster Instanzboss außerhalb der Instanz?). Das hinter ihm liegende Gebäude war leicht zu betreten, hier ein paar Screenshots. Besonders die eingestürzten Teile unterscheiden sich von der normalen Blutelfenarchitektur:

Quel’Danas Exploration 1 Quel’Danas Exploration 2 Quel’Danas Exploration 3

Durch das Gebäude geht es einen heruntergekommenen Gang weiter, bis schließlich der Hauptkomplex verlassen wird: Vor mir taucht nun eine lange, große Brücke auf, die sich bis zum Nebenkomplex erstreckt, in dem auch das eigentliche Instanzportal liegt. Über der eher flachen Festung schwebt ein gigantischer “Blumentopf” mit einem Baum darin und Verzierungen hängen herab. Nach einem Besuch der Rückseite des Instanzportals, springe ich durch eine Mauer aus dem Gebäude heraus - wo sich eine nichts ahnende Gilde auf ihren Raid vorbereitet.

Quel’Danas Exploration 4 Quel’Danas Exploration 5 Quel’Danas Exploration 6

In diesem Sinne: Exploration kann nicht gefixed werden - die meisten Leute verlieren nur das Interesse daran.

So, gestern war es nun soweit: Der Content-Patch 2.4 mit der Insel von Quel’Danas ging online. Entgegen der geschätzten 90% der Server-Bevölkerung, die als erstes zur Insel aufbrachen, schaute ich mir erstmal die tägliche Angelquest in der Nähe Shattraths an. Danach ging es aber gleich weiter zur Insel mit dem Sonnenbrunnen. Der Flug von Ironforge ging nicht über den gesamten Kontinent, sondern war schneller als ein Flug nach Loch Modan: Direkt nach dem Verlassen von Ironforge kam ein Ladebildschirm zum BC-Content. Ich habe erstmal einen Rundgang auf der Insel geplant und die landschaftlichen Bugs der Gebiete vom PTR überprüft. Die Anzahl der unsichtbaren Wände ist im Gegensatz zum Testrealm noch einmal stark angestiegen und der einfache Weg auf die eigentlich unzugängliche Terrasse wurde gefixed. Die Alternative war mein eigener Weg, der VWallj. benutzte (Ja, es ist wahr: Walljumping wurde fast komplett gefixed). Durch einige Verenkungen und der Anwendung von VWallj.-C kam ich letztendlich doch hinauf - der kümmerliche Rest, was von Walljumping noch bleibt.

Sunwell-Terrasse

Danach habe ich erst einmal eine Menge Tagesquests gemacht. Laut WoWHead wurden insgesamt 40 neue mit Patch 2.4 eingeführt. Obwohl der Spaßfaktor nach mehrmaligen Erfüllen der Quest natürlich sinkt, muss ich eine sagen: Blizzard entwickelt langsam gute und abwechslungsreiche Quests. Oft muss man Gegenstände an (besiegten) Gegnern oder Objekten benutzen o.ä. Eine Quest gibt dem Spieler eine Spruchrolle auf der Insel, die einen in die Scherbenwelt zu Kil’Jaeden’s Thron teleportiert - dort warten weitere Tagesquests. So muss ein leuchtendes Feuerball-Haustier so lange durch besiegte Gegner aufgeladen werden, bis es gelb leuchtet und damit zerstört man dann ein Warpportal der Legion. Das Gebiet war natürlich hoffnunglos überfarmt, aber auch wenn ein anderer Spieler die Questmobs töten, bekommen alle benachbarten Spieler einen Energieblitz für ihren Feuerball. So wurde nicht gegenseitiges Killstealing der Mobs verursacht, sondern der Spieler zur Kooperation mit anderen Spielern aufgefordert. Klar ist es noch nicht die absolute Garantie gegen langweilige Quests nach dem alten Schema, aber man sieht doch, dass Blizzard auf die Community eingeht und neue Quest-Techniken entwickelt. Bei einer weiteren Tagesquest soll man übrigens Gegenstände finden, die in Minen, Pflanzen oder gekürschnerten Monstern liegen. Für mich als Adamantit-für-Raketenstiefel-Farmer eine gute Gelegenheit, nebenbei noch 16 Gold zu verdienen.

Joah, wie der Titel es schon sagt, habe ich es endlich geschafft, das Innere des Tempels von AQ uninstanziert zu erreichen. Insgesamt saß ich 4 Tage lang daran. Die ersten beiden Tage bin ich hochgesprungen, bis ich Slowfall einsetzen muss - und habe dann gemerkt, dass ich einzig nur mit Slowfall nicht zurande komme. Also zurück zu einer Stadt und die 23 Hurtigkeitstränke von der Bank geholt. Dann begann wieder Walljumping - als Mensch geht es einfach nur schlecht, mit Nachtelf oder Draenei wäre ich besser dort hochgekommen. Und addiert man auch noch meine miserablen Horizontal Walljumping-Künste dazu, kommt schon mal ne längere Zeitspanne dazu.^^ Wie auch immer, letztendlich ein weiteres Ziel abgehakt - ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand außer mir nur mit Walljumping und ohne Modelchanging oder Hacks an diesen Ort gelangt ist - nicht weil es Walljumping benötigt (viele sind weitaus besser als ich darin^^), sondern weil es Einsatz verschiedener Techniken brauchte und es nach weitgehender Analyse des Gebäudes nur einen einzigen Weg hinein gibt. Jedenfalls bin ich drin in dem großen runden Raum mit den 3 riesigen Fensterschlitzen die ganze Kuppel hinauf.

Ahn’Qiraj Tempel 1 wowscrnshot_032108_143504.jpg

Hinter Ahn’Qiraj gibt es jetzt noch zwei lohnenswerte Ziele, ehe ich das Gebiet als völlig erkundet abstemple (Verwunderlich: Das Gebiet kenne ich seit vor Patch 1.9): Einmal auf die Kuppel des Tempels hinauf - den Weg kenne ich, aber Walljumping oO - und auf die schwebenden Mauern, was Slowfall + Geschwindigkeitserhöhung + Walljumping benötigt. Man sieht, der theoretische Teil ist längst abgeschlossen, aber die praktische Umsetzung ist das Problem.^^ Hier ein Bild von den schwebenden Mauern:

Schwebende Mauern von Ahn’Qiraj