Archiv für Kategorie ‘Exploration’

3Aug.
2008
Xtreme Engineering

So, während mein Kater genau vor dem richtigen meiner beiden Monitore sitzt, um mich am Schreiben zu hindern, versuche ich es aber trotzdem mal. Argh lol … jetzt wirft er das Teil doch tatsächlich noch durch einen beherzten Sprung um, weil da eine Motte rumfliegt …

Also,  wie der Titel schon, gibt es diesmal Neuigkeiten aus dem Ingenieurbereich WoW’s zu berichten. Cargor hat sich nun erfolgreich von Grobbulus die Rocket Boots Xtreme Lite herstellen lassen (Das Rezept droppt ja schließlich ein Instanzboss, ohje) und gleich einmal ein paar Testsprünge absolviert. Der erste fand vom Ironforge-Gipfel statt und trug mich einmal über die gesamte Bucht von Menethil bis hin zum Arathi-Hochland - Ganz schöne Leistung hinter diesen Teilen! Der berühmte Sprung von Teldrassil nach Darkshore klappte mit den Stiefeln auch problemlos (bis auf die Tatsache, dass da irgendwann eine hohe Bergwand meine weitere Reise blockierte). Von dort ging es dann weiter bis kurz vor Orgrimmar, einen hohen Berg suchen und über Orgrimmar zu landen - langsam wird es Routine, auch wenn die Stiefel manchmal recht spät zünden. Jedenfalls haucht es der ausgestorbenen Exploration wieder ein wenig Leben ein.

Ingenieursmäßig zu geht es auch beim  WoWInterface Crazy Mods Contest, der ganz in dem Motto steht: “Warum sollten Ingenieure die einzigen sein, die verrückte Dinge bauen?”. Zu gewinnen gibt es 10 Ingame-Drachen für diejenigen, die ein möglichst verrücktes AddOn ohne wirklichen praktischen Zweck außer der Unterhaltung des Besitzers konstruieren. Teilgenommen habe ich dann mit meinem Fall-O-Meter X103, was (wie der Name schon sagt) berechnet, wie tief man gefallen ist. Die Idee kam mir bei meinem gelangweilten Zangarmarschen-Pilz-Hüpfen, was nach Burning Crusade mein Ironforge-Im-Kreis-Rennen abgelöst hat. Das AddOn misst ganz einfach den Fallschaden, den der Träger davonträgt, und gibt die passende Höhe aus. Gut, man könnte jetzt argumentieren, dass das ja doch eine sinnvolle Funktion zur Höhenbestimmung hat, aber es gehört eindeutig in die Kategorie “ROFL / Minigames” …

Ingenieurs-AddOn-mäßig geht es demnächst weiter mit cargBags2 (inoffizieller Projektname), was dynamische Taschen alá Baggins ermöglichen soll. Aber erstmal muss ich in die WotLK-Beta kommen, denn das ist ein WotLK-AddOn! Für die Beta habe ich mich schon mit Bounce verständigt, dass wir keinen Fuß auf Northrend setzen werden, da es den Spaß im Release ruinieren würde.

So, damit verabschiedet sich Cargor für heute - langsam sind es mir hier zu viele Tauren, die auf meinem AFK-Pilz landen und Blumen pflücken …

8Jun.
2008
Fliegend hinter AQ

Update! Jetzt wo ich aus Rom wieder da bin - war übrigens cool ;)

Vor einer Woche war es dann also so weit, wie ein Screenshot zeigte: Terre und Bounce boten mir ihre Unterstützung an und es ging hinter Ahn’Qiraj zum Ausprobieren der Fliegen-in-Azeroth-Theorie. Warum gerade hinter Ahn’Qiraj? Weil dort zwei wesentliche Orte sind, an denen ich noch nicht war. Ansonsten war ich ja fast überall in Azeroth - nur Grim Batol und der andere HELP-Berg im Steinkrallengebirge würden als wichtige Orte noch fehlen. Das eine Ziel hinter Ahn’Qiraj war die fliegende Mauer, die weit über dem Gelände schwebt. Damals hatte ich eine Theorie, wie ich sie erreiche - per Sprung mit Raketenstiefeln von dem einzigen hohen Berg in der Nähe, aber der Walljumping-Fix kam mir dazwischen. Das andere war der Tempel von AQ40, den ich bisher ja nur bis zur Hälfte - den Innenräumen - erklommen habe.

Wie gesagt, es ging also los hinter Ahn’Qiraj - die Reise verlief problemlos, bis auf dass einer von uns falsch abbog und einen recht gewagten Sprung hinlegen musste (aber “falsch” ist das falsche Wort dafür: Der Weg funktionierte schließlich ja auch). Am Ziel ging es auch ohne Probleme los und bald war ich auf meiner Flugmaschine. Alles in allem ziemlich erfolgreich - zwei weitere Orte abgehakt. Hier ein paar Screenshots:

Die fliegende Mauer Eine Sehenswürdigkeit auf dem Flug Fliegend hinter AQ

Hmm, da im Moment in meinem Blog nicht viel los ist (genau wie in WoW und so allgemein überall), schildere ich erstmal mein derzeit nächstgeplantes Ziel. Ein Gildenmitglied erzählte mir vor kurzem, dass er offensichtlich in Azeroth mit seinem Flugmount geflogen sei. Mein erster Gedanken war nur: “Unmöglich!” - schließlich war dies ja nur einmal kurz nach Erscheinen von Burning Crusade durch einen Bug möglich, der aber kurz darauf gefixed wurde. Derjenige hatte aber Screenshots, wie er tatsächlich in Azeroth auf dem Flugmount in der Luft fliegt.

Auf mein Nachhaken hin erfuhr ich, dass man dafür ein paar Leute zur Unterstützung braucht - gerade eine bestimmte Klasse spielt die wesentliche Rolle, die schon immer irgendwie wichtig beim Exploren war *Sona anstups* und bei der ich im Moment keinen kenne, der auch an Exploren interessiert ist. Nunja, jedenfalls ist die zweite Voraussetzung ein Gebiet, in dem man als in “Unbekannt” angezeigt wird. Das ist, wenn man genauer darüber nachdenkt, gar nicht mal so verwunderlich, weil “Unbekannt” ja nicht zu Azeroth gehört und somit nicht dem Flugverbot unterliegen.

Mein Ziel in der nächsten Zeit wird es sein, genug Leute zu mobilisieren, damit ich das Geschilderte mal selbst ausprobieren kann (bis dahin bin ich mir immer noch nicht sicher, ob es wirklich funktioniert - Screens können lügen :P). Der Ort steht schon fest, wird aber genau wie die genaue Technik nicht verraten - erstmal selbst testen.^^

Viele Möglichkeiten gibt es mit dieser Technik allerdings außer diesem einen Ort (wo es unschlagbar wäre) aber nicht: Wenn man aus dem unbekannten Gebiet rausfliegt, mountet man wohl ab.

Ich habe mir mittels Live Stream mal wieder Nogg-aholic angeschaut, bzw. während WoW-Spielens angehört, da ich derzeit nicht weiß, was ich an Musik hören soll. Ein recht spätes Review: Das Video zeigt zwar für einen Explorer längst nicht mehr aktuelles geschweige denn überragendes Material - vieles ist auch mit privatem Server gemacht -, aber eines ist in dem Video, weswegen ich es immer noch an die Spitze der Exploration Movies setze: Die Musik passt einfach perfekt, sowohl zum Video als auch zur Exploration an sich. Generell bringt der Film (entgegen vergleichbarer Videos aus dem Bereich Exploration) das wahre Gefühl von Exploration und alles, was dahinter steht, zum Ausdruck.

Wie auch immer, das Video brachte mich dazu, einfach mal in der Scherbenwelt herumzufliegen und dabei meine Rüstung auf 20% zu reduzieren - 2x gestorben und ich musste mich beim Geistheiler wiederbeleben. Jedenfalls habe ich, während ich so dahinflog, im Internet geschaut, was die Explorer-Szene denn so macht. Glowing Mushroom sitzt weiterhin hinter verschlossenen Türen und auf Warcraftmovies gibt es in letzter Zeit absolut keine Exploration/Exploit-Videos. Besonders das letztere zeigt, wie still es um Exploration geworden ist: Früher gab es ca. 10 Videos pro Woche, die zwar schlecht gemacht und zu kurz waren, schon zigmal bekannte Orte zeigten - aber es gab diese Videos. Jetzt kommen sie nicht mehr. Nur unter Youtube findet man noch zuhauf Videos betitelt mit “Exploration after 2.4″, “Exploration without Walljumping”, die aber die ältesten Wege überhaupt zeigen, die schon bekannt waren, bevor Walljumping überhaupt funktionierte.

Während ich so weiter herumflog, kam mir die Idee, unter die Scherbenwelt zu fliegen - Ich hatte ja einmal dieses Tagebuchseiten-Rätsel mit dem Weg gepostet. Der Weg wurde offensichtlich in 2.4 gefixed und mein Alternativweg gleich mit. Damit ist mir jetzt auch jeglicher Weg unter die Scherbenwelt abgeschnitten.

Ich brach nach Quel’Thalas auf, um mir die Gegend rund um Zul’Aman und Silvermoon City noch einmal anzuschauen - hier kannte ich nur Walljumping-Wege - die Suche blieb erfolglos bis auf einen Weg hinter ein kleines Gebäude. Der Weg in die Tote Schneise, die Silvermoon City gespalten hatte, wurde übrigens auch verändert: Die Felsen davor wurden steiler gemacht (was kein Problem für mich war) und eine unsichtbare Wand darauf gesetzt (was immer noch ein Problem ist). Hier ein Bild aus dem Inneren des Gebäudes - nichts Spektakuläres, ich weiß, deshalb habe ich ein paar Bilder beigemischt, die ich auf der Reise aufgenommeh habe:

Mein Fazit jedenfalls: Die Exploration-Community ist schon länger untergegangen; die derzeitigen erfolgsversprechenden Techniken sind Fearen und Blink, da diese die Barrieren der Welt und Blizzards umgehen können. Fear-Gelegenheiten habe ich auf der Reise nämlich extrem viele gesehen … Mein Magier ist jedenfalls derzeit Stufe 23 und wird bis zum nächsten Addon sicherlich 70 werden, dann kann ich Blink in großem Umfang betreiben.

Wenn man schon einmal auf der Quel’Danas-Insel war, erkennt man ziemlich leicht, dass die Blutelfengebäude schier unüberwindbar scheinen, besonders nach dem Walljumping-Fix von 2.4. Aber der Fix hat auf jeden Fall auch etwas Gutes: Jetzt sind wieder die alten Exploration-Techniken notwendig, Walljumping war zum Teil ja auch recht einfach. Nachdem Sonatas vor längerer Zeit WoW verlassen hat, geht eine alte Technik allerdings recht schlecht: Fearen. Zum Glück hat Bounce kurz auf seinen Priester umgeloggt und war bereit, mir dort weiterzuhelfen.
Gefeared wurde in der Todesschneise von Quel’Danas - eine Menge Untote und eine der größten öffentlichen unsichtbaren Wände, die ich je gesehen habe. Quer über die breite Schneise riegelt sie den zugänglichen Content von dem Teil ab, der dann eigentlich später in der 25er-Raidinstanz begehbar sein wird. Nun, zurück zur eigentlich Exploration: Ein paar mal an der richtigen Stelle fearen und die Wand lag hinter mir. Die folgende, scheinbar unüberwindliche Feuerwand war sehr leicht zu überwinden und so lag schließlich der Raidboss Brutallus vor mir (erster Instanzboss außerhalb der Instanz?). Das hinter ihm liegende Gebäude war leicht zu betreten, hier ein paar Screenshots. Besonders die eingestürzten Teile unterscheiden sich von der normalen Blutelfenarchitektur:

Quel’Danas Exploration 1 Quel’Danas Exploration 2 Quel’Danas Exploration 3

Durch das Gebäude geht es einen heruntergekommenen Gang weiter, bis schließlich der Hauptkomplex verlassen wird: Vor mir taucht nun eine lange, große Brücke auf, die sich bis zum Nebenkomplex erstreckt, in dem auch das eigentliche Instanzportal liegt. Über der eher flachen Festung schwebt ein gigantischer “Blumentopf” mit einem Baum darin und Verzierungen hängen herab. Nach einem Besuch der Rückseite des Instanzportals, springe ich durch eine Mauer aus dem Gebäude heraus - wo sich eine nichts ahnende Gilde auf ihren Raid vorbereitet.

Quel’Danas Exploration 4 Quel’Danas Exploration 5 Quel’Danas Exploration 6

In diesem Sinne: Exploration kann nicht gefixed werden - die meisten Leute verlieren nur das Interesse daran.